Versicherungslexikon
G
Gefahrengruppen
Private Krankenversicherungen nehmen eine Einteilung in Gefahrengruppen vor. Damit versuchen sie, bestimmte Risikogruppen zusammenzufassen und speziell auf sie zugeschnittene Tarife anzubieten. Gefahrengruppen ergeben sich dabei aus den personenbezogenen Risiken: Geschlecht, Alter, Gesundheit und Beruf. Eine Sekretärin wird in eine andere Gefahrengruppe eingeordnet als ein Dachdecker. Der Grund: Die Sekretärin ist durch ihren Beruf keinen großen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt; damit ist das Kostenrisiko für die Versicherung niedriger. Wer dagegen harte körperliche Arbeit leistet, trägt ein höheres Krankheitsrisiko und zahlt einen höheren Tarif. Ebenso steigt das Kostenrisiko mit dem Einstiegsalter des Versicherten und mit der Zahl der Vorerkrankungen.
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