Versicherungslexikon
Beitragskalkulation
Die Beitragskalkulation hat für private Versicherungsgesellschaften zwei Aufgaben: Zum einen muss sie die Beiträge so berechnen, dass diese das Kostenrisiko vollständig decken; zum anderen soll nach Abzug der erbrachten Versicherungsleistungen ein Gewinn übrigbleiben. Die Gesellschaften fassen bei der Beitragskalkulation stets gleiche Risiken eines Versicherungszweiges zu einer Tarifgruppe zusammen, um die Beiträge an die Höhe des Risikos anzugleichen. Damit zahlen Versicherungsnehmer für höhere Schadensrisiken eine entsprechend höhere Prämie. Die private Krankenversicherung berücksichtigt bei der Beitragskalkulation insbesondere persönliche Risikomerkmale, zum Beispiel Alter, Geschlecht und Gesundheitsstand.
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