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Baufinanzierung
Mit Baufinanzierung bezeichnen Kreditinstitute die Finanzierung eines Immobilienneu- oder Umbaus. Sie unterscheiden hierbei generell zwischen privater und der gewerblicher Baufinanzierung.
Die private Immobilienfinanzierung umfasst die Finanzierung von Gebäuden, die für Wohnzwecke dienen. Wobei Banken wiederum zwischen Immobilien unterscheiden, die dem Erbauer zur Eigenbenutzung oder als Kapitalanlage dienen. In der privaten Baufinanzierung nutzen Hausbauer stets Eigenkapital und Fremdkapital; wobei das Fremdkapital als Darlehen meist einen Großteil der Baukosten deckt. Baufinanzierer können Darlehen über verschiedene Institute erhalten: Banken, Bausparkassen, Versicherungsunternehmen, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Landesförderinstituten.
Das Kernstück der Baufinanzierung ist in der Regel das Hypothekendarlehen; hier dient die Buchgrundschuld auf die Immobilie dem Kreditgeber als Sicherheit. Die Kreditsumme zahlt der Baufinanzierer über die vertraglich vereinbarte Laufzeit in Form von Zinsen und Tilgung zurück.
In der Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen die verbreitetste Kreditform, bei der der Kreditnehmer sofort mit der Tilgung des Darlehens beginnt. Jedoch können Baufinanzierer bei der Finanzierung auch den Vermögensaufbau von Kapitallebensversicherungen nutzen, die am Ende der Laufzeit die Kreditsumme auf einen Schlag auslösen. Eine weitere Möglichkeit bieten Bauspardarlehen mit Bausparverträgen. Derzeit laufen 74 Prozent der Baufinanzierung über Banken. Experten schätzen jedoch, dass das Bankdirektgeschäft in den kommenden zehn Jahren auf einen Marktanteil von etwa 40 Prozent sinkt und Kreditvermittler an Bedeutung gewinnen.
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