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Abwicklungsverlust
Abwicklungsverlust erzielen Versicherungsgesellschaften, die die voraussichtlichen Schadenskosten so niedrig kalkulieren, dass sie mit den eingenommenen Beiträgen die tatsächlichen Schadenskosten nicht decken können. Schadensversicherungen versuchen stets eine finanzielle Reserve aufzubauen, die über die zu erwartenden Ausgaben zur Schadensregulierung liegt. Das Kapital dient einerseits als Puffer und ergibt den wirtschaftlichen Gesellschaftsgewinn. Veranschlagt das Unternehmen die Reserve jedoch zu niedrig, muss sie aus eigenen Mitteln den Fehlbetrag ausgleichen und erleidet einen Abwicklungsverlust. (Siehe auch Abwicklungsgewinn.)
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